Notebooks für PowerPoint und Präsentationen
Wer regelmäßig Präsentationen hält, braucht ein Notebook, das sich für den Einsatz vor Ort eignet. PowerPoint läuft zwar auf fast jedem Gerät, aber entscheidend ist die Praxis: Sie nehmen das Notebook zum Termin mit, schließen es an einen Beamer oder ein Display an und verlassen sich darauf, dass der Akku durchhält. Deshalb zählen ein zuverlässiger Videoausgang, eine lange Akkulaufzeit und ein geringes Gewicht. Ein externes Display ist nur in bestimmten Situationen sinnvoll.
HDMI-Anschluss
HDMI ist der Standard, wenn es um die Verbindung zu Beamern und Fernsehern geht. Die meisten Konferenzräume und Seminarräume sind mit HDMI-Kabeln ausgestattet, und auch viele moderne Beamer bieten diesen Anschluss. Ein Notebook mit HDMI-Ausgang erspart Ihnen Adapter und die Suche nach dem richtigen Kabel. Achten Sie darauf, dass der Anschluss die gängige Größe hat, also den vollen HDMI-Stecker, nicht nur Mini-HDMI oder Micro-HDMI. Diese kleineren Varianten benötigen einen Adapter, der leicht verloren geht.
Auch die HDMI-Version ist wichtig. Für Präsentationen mit Full-HD-Auflösung reicht eine ältere HDMI-Version völlig aus. Wenn Sie 4K-Inhalte zeigen möchten, sollte das Notebook eine neuere HDMI-Version unterstützen. In der Praxis ist das aber selten ein Problem, weil die meisten Beamer ohnehin nur Full-HD darstellen. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob der HDMI-Ausgang direkt am Notebook sitzt oder ob Sie ein separates Kabel benötigen. Manche ultraflachen Notebooks haben nur USB-C, und dann brauchen Sie einen Adapter von USB-C auf HDMI. Das funktioniert, ist aber ein zusätzliches Teil, das Sie einpacken müssen.
Akkulaufzeit für den Präsentationstag
Die Akkulaufzeit entscheidet darüber, ob Sie ohne Netzteil auskommen. Ein Präsentationstag besteht selten nur aus dem Vortrag selbst. Sie warten im Foyer, bereiten die Folien vor, beantworten Fragen und vielleicht folgt noch ein zweiter Termin. Ein Notebook, das nur zwei Stunden durchhält, zwingt Sie, ständig eine Steckdose zu suchen. Für den normalen Einsatz sollten Sie ein Gerät wählen, das mindestens sechs bis acht Stunden bei gemischter Nutzung schafft. Die Herstellerangaben zur Laufzeit gelten meist für ideale Bedingungen, also einen Bildschirm mit reduzierter Helligkeit und wenig Last. In der Praxis sind es oft zwei Drittel der angegebenen Zeit.
Wenn Sie häufig unterwegs sind, lohnt ein Blick auf die Akkukapazität in Wattstunden. Eine hohe Akkukapazität in Wattstunden bedeutet, dass das Notebook länger ohne Netzteil arbeitet. Bedenken Sie auch, dass das Anschließen an einen Beamer den Akku zusätzlich belastet, weil das Notebook dann das Bildsignal ausgeben muss. Planen Sie für den Vortrag selbst etwas Reserve ein, oder nehmen Sie das Netzteil mit, wenn der Raum eine Steckdose in der Nähe des Rednerpults hat.
Gewicht und Größe
Das Notebook muss zum Ort des Geschehens kommen. Wer mit dem Auto fährt, kann auch ein schwereres Gerät tragen. Wer mit dem Fahrrad oder der Bahn unterwegs ist, merkt jedes Kilogramm. Ein moderates Gewicht ist für die meisten Menschen angenehm zu tragen. Geräte unter einem Kilogramm sind noch leichter, haben aber oft kleinere Bildschirme und weniger Anschlüsse. Ein Display mit ausgewogener Größe ist ein guter Kompromiss: groß genug, um Folien bequem zu bearbeiten, und kompakt genug für den Rucksack. Größere Geräte bieten mehr Platz, wiegen aber schnell mehr.
Die Bauform spielt ebenfalls eine Rolle. Ein Convertible mit Touchscreen und umklappbarem Display ist praktisch, wenn Sie die Präsentation direkt am Gerät steuern oder Notizen machen möchten. Für reine Präsentationsarbeit ist ein klassisches Clamshell-Design aber völlig ausreichend und oft robuster. Achten Sie auf eine stabile Verarbeitung, denn das Notebook wird regelmäßig transportiert und in Rucksäcken verstaut.
Externes Display
Ein externes Display ist dann sinnvoll, wenn Sie am Arbeitsplatz mit zwei Bildschirmen arbeiten möchten. Während der Präsentation selbst ist es meist überflüssig, weil der Beamer oder das große Display im Raum die Rolle des zweiten Bildschirms übernimmt. PowerPoint bietet den Präsentationsmodus, bei dem Sie auf Ihrem Notebook die Notizen sehen und das Publikum nur die Folien. Dafür brauchen Sie kein zusätzliches Display.
Anders sieht es aus, wenn Sie zu Hause oder im Büro an einer Präsentation arbeiten und dabei mehrere Fenster gleichzeitig geöffnet haben möchten. Ein externer Monitor mit einer größeren Bildschirmdiagonale erleichtert das Gestalten von Folien, weil Sie die Vorschau und die Bearbeitungsansicht nebeneinander sehen. In diesem Fall lohnt sich ein Notebook mit HDMI- oder DisplayPort-Ausgang, der auch einen größeren Monitor mit hoher Auflösung ansteuern kann. Wenn Sie nur gelegentlich ein externes Display nutzen, reicht ein einfacher HDMI-Anschluss. Für den dauerhaften Betrieb mit einem Monitor sollten Sie darauf achten, dass das Notebook die Auflösung des Monitors nativ unterstützt.