Notebooks bis 500 Euro im Vergleich
Für 500 Euro bekommen Sie ein Notebook, das für den Alltag reicht: Surfen, Office, Videoanrufe und Streaming laufen problemlos. Wichtiger als der Prozessor sind das Betriebssystem, der Arbeitsspeicher und die SSD, also der schnelle Speicher für System und Dateien. Wer Spiele oder Videobearbeitung plant, muss mehr Geld einplanen.
Was Sie für 500 Euro bekommen
In der Klasse bis 500 Euro finden Sie Prozessoren wie den Intel Core i3 oder den AMD Ryzen 3. Diese Prozessoren reichen für alltägliche Aufgaben aus. Die Stiftung Warentest hat Notebooks unter 800 Euro getestet. Auch günstige Geräte können überzeugen, wenn man Kompromisse akzeptiert. Diese Kompromisse betreffen vor allem die Ausstattung. Für den Alltag sind die Geräte trotzdem gut genug.
Betriebssystem zuerst wählen
Das Betriebssystem entscheidet, wie flüssig das Gerät arbeitet. Windows ist am flexibelsten, verlangt aber mehr vom Prozessor und vom Arbeitsspeicher. Chrome OS, das System der Chromebooks, ist schlanker und startet schneller, funktioniert aber nur mit Webanwendungen und Android-Apps. Wer hauptsächlich im Browser arbeitet, kommt mit einem Chromebook gut zurecht. Wer Programme braucht, die auf dem Gerät installiert werden, wie die Office-Desktopversion oder spezielle Fachsoftware, sollte zu Windows greifen. Treffen Sie diese Entscheidung am besten vor dem Kauf, denn sie bestimmt, welche Geräte überhaupt in Frage kommen.
RAM und SSD: Worauf es ankommt
Der Arbeitsspeicher ist der zweite wichtige Punkt. 4 GB sind das Minimum, für flüssiges Arbeiten mit mehreren offenen Programmen empfehlen sich 8 GB. Mit 4 GB merken Sie schnell, wie der Laptop beim Wechsel zwischen Browser, Textverarbeitung und Videoanruf ins Stocken gerät. Die SSD ist wichtiger als der Prozessor: Ein Gerät mit schwächerem Chip und schneller SSD fühlt sich im Alltag flotter an als eines mit starkem Prozessor und langsamer Festplatte. Achten Sie beim Kauf also auf die Angabe SSD, nicht auf die reine Prozessorleistung.
Wo die Grenzen liegen
Für Spiele und Videobearbeitung ist die Klasse bis 500 Euro zu schwach. Aktuelle Spiele brauchen eine eigene Grafikkarte, die in dieser Preisklasse fehlt. Auch das Schneiden von Videos in hoher Auflösung überfordert die Prozessoren. Wenn diese Aufgaben im Vordergrund stehen, sollten Sie das Budget erhöhen oder ein gebrauchtes Gerät mit besserer Ausstattung in Betracht ziehen.
Ein getestetes Beispiel
Die Stiftung Warentest hat Notebooks unter 800 Euro geprüft. Das beste Gerät im Test war das Medion SPRCHRGD 14 S1 Elite (MD 62637). Es zeigt, dass auch Hersteller, die nicht zu den großen Namen gehören, solide Geräte bauen. Für die Klasse unter 500 Euro gibt es keinen direkten Testsieger, deshalb lohnt der Blick auf aktuelle Testberichte und Kundenbewertungen, bevor Sie kaufen.