Das passende Notebook für die Schule
Ein einfaches Notebook genügt meist für Hausaufgaben und Lernplattformen. Auch für Videokonferenzen und Streaming reicht es meist. Fragen Sie vor dem Kauf bei der Schule nach den benötigten Programmen und dem Betriebssystem. Ein Chromebook für Browser-Anwendungen passt beispielsweise nicht zu jedem Windows-Programm.
Wichtig sind eine bequeme Tastatur, ein gutes Display sowie ausreichend Speicherplatz und Arbeitsspeicher. Wenn Sie das Notebook täglich mitnehmen, zählen auch Gewicht und Akkulaufzeit. Für diese Aufgaben ist meist keine leistungsstarke Gaming-Grafikkarte nötig.
Schulvorgaben zuerst klären
Fragen Sie nach, ob die Schule bestimmte Programme, Dateiformate oder ein bestimmtes Betriebssystem voraussetzt. Wenn die Lernplattform im Browser läuft und keine spezielle Software gebraucht wird, kann ein Chromebook ausreichen. Benötigt ein Fach ein Windows-Programm, muss das Gerät damit kompatibel sein.
Prüfen Sie auch, ob ein vorhandenes Familiengerät die Anforderungen erfüllt. Wenn das Gerät nur gelegentlich für Hausaufgaben gebraucht wird, können Sie oft ein vorhandenes Familiengerät nutzen. Ein Neukauf lohnt sich vor allem dann, wenn das Gerät regelmäßig gebraucht wird oder die Schule klare technische Vorgaben macht.
Die passende Ausstattung wählen
Für längere Texte ist eine gut bedienbare Tastatur wichtiger als ein Touchscreen. Wenn Sie ein Tablet oder ein Convertible erwägen, also ein Notebook, das sich auch als Tablet nutzen lässt, probieren Sie die Tastatur vorher aus. Eine eingebaute Kamera und ein Mikrofon erleichtern Videokonferenzen; bei schlechtem Ton hilft ein Headset.
Für den Arbeitsspeicher, auch RAM genannt, sind 8 GB ein knapper, aber brauchbarer Richtwert. 16 GB bieten mehr Spielraum, etwa wenn viele Browser-Tabs und eine Videokonferenz gleichzeitig geöffnet sind, und sind für eine längere Nutzung komfortabler. Die 4 GB, die Microsoft als Mindestanforderung für Windows 11 nennt, sind keine Empfehlung für flüssiges Arbeiten.
Achten Sie auf eine SSD. Auf diesem Laufwerk speichert das Notebook Dateien und Programme und lädt sie schnell. 128 GB gelten als ältere Mindestempfehlung und lassen wenig Reserve, wenn viele Dateien oder Programme auf dem Gerät bleiben sollen. Mehr Speicher ist sinnvoll, wenn Sie Unterrichtsmaterialien, Fotos oder Videos lokal ablegen.
Für den Bildschirm sind 13,3 bis 14 Zoll ein guter Kompromiss zwischen Lesbarkeit und Transport. Ein größeres Display kann angenehmer sein, wenn das Notebook hauptsächlich zu Hause auf dem Schreibtisch steht. Eine entspiegelte Oberfläche hilft bei hellem Umgebungslicht. Für Textverarbeitung, Lernplattformen und Streaming ist normalerweise keine separate Grafikkarte nötig.
| Nutzung | Worauf Sie besonders achten sollten |
|---|---|
| Hausaufgaben und Browser | Passendes Betriebssystem, gute Tastatur und ausreichend Arbeitsspeicher |
| Videokonferenzen | Eingebaute Kamera und Mikrofon, stabiles WLAN |
| Streaming | Angenehmes Display und ausreichender Ton |
| Täglicher Schulweg | Geringes Gewicht, robuste Verarbeitung und alltagstaugliche Akkulaufzeit |
Herstellerangaben zur Akkulaufzeit entsprechen nicht immer der Laufzeit bei vielen geöffneten Programmen oder Videokonferenzen. Wenn das Notebook jeden Tag in die Schule kommt, lesen Sie deshalb unabhängige Erfahrungsberichte oder Tests zur Laufzeit und achten Sie auf das Gewicht.
Das Budget sinnvoll einteilen
Vergleichen Sie Geräte nach den Eigenschaften, die im Schulalltag zählen. Ein günstiges Modell ist keine gute Wahl, wenn darauf ein benötigtes Programm nicht läuft oder der Speicher schnell voll ist. Eine teure Grafikkarte lohnt sich dagegen nicht, wenn das Notebook nur für Texte, Lernplattformen und Videos gedacht ist.
Für ein neues Gerät empfiehlt sich ein schlichtes Modell mit unterstütztem Betriebssystem, brauchbarer Tastatur, SSD und genügend Arbeitsspeicher. Eine einzelne Schule nannte 2025 rund 450 bis 500 Euro als Preisempfehlung für ein einfaches Büro-Notebook. Der Betrag bezieht sich auf 2025 und ist kein fester Marktpreis. Prüfen Sie trotzdem, ob das Gerät die nötige Ausstattung hat.
Ein gebrauchtes oder wiederaufbereitetes Gerät kann das Budget entlasten. Prüfen Sie vor dem Kauf Zustand und Lieferumfang. Klären Sie auch die Rückgabe- und Garantiebedingungen. Ermitteln Sie außerdem, wie lange es für genau dieses Modell noch Sicherheits- und Funktionsupdates gibt. Windows 10 wird seit dem 14. Oktober 2025 nicht mehr regulär unterstützt. Bei Chromebooks hängt die Update-Dauer vom Modell ab; kontrollieren Sie daher die Angaben für genau dieses Gerät.
Ein Notebook oder Tablet?
Ein Tablet lässt sich leicht bedienen und eignet sich für Aufgaben, bei denen viel gelesen oder mit einem Stift geschrieben wird. Für Aufsätze, längere Hausaufgaben und regelmäßiges Tippen ist eine gute Tastatur entscheidend. Wenn die Schule keine bestimmte Geräteform verlangt, richten Sie die Wahl danach aus, wie das Kind das Gerät im Unterricht und zu Hause tatsächlich nutzt.