Das ideale Notebook für Vielschreiber finden

Wer beruflich oder privat viel tippt, merkt den Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Notebook sofort: Tastatur und Trackpad entscheiden, ob stundenlanges Schreiben angenehm bleibt oder anstrengt.

Vielschreiber sollten bei der Auswahl daher vor allem auf die Qualität dieser Eingabegeräte achten. Manche Notebooks eignen sich dafür nachweislich.

Die Tastatur als wichtigstes Kriterium

Die Tastatur ist das Herzstück eines jeden Schreibgeräts. Ein guter Tastendruck hat einen klaren Druckpunkt, genug Tastenhub und einen angenehmen Anschlag. Bei Notebooks ist der Tastenhub oft eingeschränkt, da die Geräte flach gebaut sein müssen. Dennoch gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Herstellern.

ThinkPads: Der Klassiker unter den Schreibmaschinen

Die ThinkPad-Serie von Lenovo gilt seit Jahrzehnten als Referenz für Tastaturen. Die Tasten sind gut geformt, griffig und haben einen weichen, aber präzisen Druckpunkt, der sich angenehm anfühlt. Viele Nutzer sagen, dass man auf einer ThinkPad-Tastatur auch nach Stunden noch ermüdungsfrei schreibt. Besonders die X- und T-Serie sind für ihre hervorragenden Tastaturen bekannt.

Der Surface Laptop als starke Alternative

Auch der Microsoft Surface Laptop überzeugt mit seiner Tastatur. Sie bietet einen überraschend großen Tastenhub für ein so flaches Gerät und einen satten Anschlag. Viele Vielschreiber loben das angenehme Tippgefühl, das dem einer externen Desktop-Tastatur nahekommt. Das Trackpad des Surface Laptop ist ebenfalls groß und reagiert präzise.

Das Trackpad: Der stille Begleiter

Neben der Tastatur ist das Trackpad das zweite wichtige Eingabegerät. Seine Größe, das Oberflächenmaterial und die Klickmechanik beeinflussen, wie komfortabel Sie navigieren können. Ein zu kleines Trackpad zwingt Sie zu ständigen Korrekturbewegungen, was auf Dauer ermüdet. Achten Sie darauf, dass das Trackpad groß genug ist, damit Sie Ihre Finger nicht ständig anheben müssen.

Ergonomie beim Tippen

Wie Sie Arme, Hände und Finger beim Tippen positionieren, beeinflusst Ihr Wohlbefinden. Ergonomische Tastaturen fördern eine möglichst neutrale Haltung. Bei Notebooks ist die Ergonomie jedoch durch das kompakte Design begrenzt. Eine geteilte Tastatur kann helfen, das Abwinkeln der Hände zur Außenseite zu minimieren, ist aber bei integrierten Notebook-Tastaturen selten zu finden.

Wann sich eine externe Tastatur lohnt

Wenn Sie viel zu Hause oder im Büro arbeiten, lohnt sich eine externe Tastatur. Die ThinkPad-Tastatur ist beispielsweise auch separat für den Desktop erhältlich. So profitieren Sie vom gewohnten Tippgefühl, ohne auf die Mobilität Ihres Notebooks verzichten zu müssen. Nehmen Sie sich bei der Auswahl Zeit. Achten Sie nicht nur auf die beste Ergonomie, sondern darauf, was sich für Sie selbst am besten anfühlt.

Gebrauchte ThinkPads als kluge Wahl

Für Vielschreiber mit kleinem Budget sind gebrauchte oder refurbished ThinkPads eine gute Option. Diese Geräte sind oft deutlich günstiger als Neugeräte, bieten aber dieselbe hochwertige Tastatur. Zudem ist der Kauf gebrauchter Geräte nachhaltiger, da er Ressourcen schont und Elektroschrott reduziert. Achten Sie beim Kauf jedoch auf den Zustand der Tastatur, da intensive Nutzung Spuren hinterlassen kann.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Probieren Sie die Tastatur und das Trackpad am besten selbst aus, bevor Sie sich entscheiden. Tippen Sie ein paar Sätze und achten Sie auf Druckpunkt, Tastenhub und Tastengröße. Auch die Anordnung der Tasten und die Position des Trackpads unterscheiden sich je nach Modell und beeinflussen den Komfort.